VERANSTALTUNG am Donnerstag den 15.09.2011

Erst in den letzten Tagen hat sich heraus gestellt, dass Aussicht besteht,
den Planungsprozess zum Bahngelände Altona für eine Denkpause anzuhalten. Diese herbeizuführen, soll nun auch versucht werden. Dazu bedarf es eines zahlreichen Besuchs folgender Veranstaltung:

„Bürgerforum“ zum Masterplan Mitte Altona am
15. September 2011, 19.00 – 21.00 Uhr
Ort: Aula der Louise Schroeder Schule, Thedestr. 100

Im Gegensatz zur letzten und vorletzten Veranstaltung zu diesem Vorhaben ist für die Teilnahme beim „Bürgerforum“ keine Anmeldung erforderlich.

Worum es im Einzelnen geht, kann aus dem Flugblatt entnommen werden, das oben über die Leiste aufgerufen werden kann und wir von ALTOPIA bei der Veranstaltung verteilen werden.

Die Idee ist, durch eine „Superpartizipation“ den Veranstaltern klar zu machen, dass sie nicht einfach wie bisher weiter drauflos planen können!


1 Antwort auf „VERANSTALTUNG am Donnerstag den 15.09.2011“


  1. 1 Mittenzwischendrin 18. September 2011 um 13:47 Uhr

    Liebe Leute,

    ich war auf der Veranstaltung 15.09.11.

    Wer lädt da eigentlich kummunale Bezirkspolitiker(innen) und politische Verwaltung zusammen ein? Die machen doch nur Konkurrenzlabern. Und dann geht die Zeit um…
    Interessant für Analysen, aber nächstes Mal werd ich kein Publikum sein.

    Auch ein akademisch abgehobenes Gerede finde ich sehr unspannend. Egal von welcher Seite. Da frag ich mich auch, ob selbst die KritikerInnen des Umbaus nicht doch nur bisher zu kurz gekommenene akademische Männer sind, die nun ein Stück vom Kuchen für sich möchten. Und dann abgehobene akademische Sprache nutzen, das zu erreichen bei den etablierten Männen der Verwaltung ud Politik.
    Auch wenn es selten geworden ist, aber: Miteinander Reden hört sich deutlich anders an. Und dann wären da auch nicht nur mittelalte Männer beteiligt. Sondern „unter anderem“.

    Der Anteil der Stadtplaner (m) mit offenkundig beruflichen Ambitionen auf Mitplanung im politschen Protest geht mir auch auf den Geist. Nicht, weil das illegitim wäre. Sondern weil die sich hinter Pseudoallgemein-Interessen und hinter so Dingen wie der Forderung von Sozialem Wohnungsbau aka Saga verstecken. Als ob sie nicht schlicht auch einen Job brauchen und deshalb mit dabei sind, ja, sinnvoller Weise das für sich auch sein müssen.

    Wobei ich noch ein anderes inhaltliches Thema breitmachen möchte: Sozialbau oder sozial Mieten sind sch***. WEr fordert das? Hat noch nie jemand der politisch Aktiven mal als ArbeitsloseR Wohnung gesucht: Weder Steg noch SAGA nehmen noch Arbeitslose auf. Und das ist auch kein Geheimnis. Wer hat da also ein Interesse, diese Institutionen im Wohnungsmarkt zu bezuschussen? Diejenigen, die billige Mieten wollen, gern in bestimmten Vierteln wohnen, wo SAGA und Steg Wohnungen liegen, keine Stigmatisierung fürchten, sich deren Mieten leisten können.. Arbeitslose kommen an diese Wohnungen nicht mehr ran (das gilt auch für ALG II Lute und die Wohnungen mit „Sozialmieten“ im Wohnprojekt.) Super Idee, SAGA und STEG ein Nest zu bauen im neuen Quartier, sag ich mal zynisch. Und wer profitiert davon? Wer nicht?

    Soweit zu bedenken.

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