Archiv für April 2012

HÄNDE WEG VOM GOETHEPLATZ!!!

Liebe Nachbarn! Sevgili komşular! Драги суседи! Dragi susjedi! Queridos vizinhos! Αγαπητοί γείτονες! Drodzy sąsiedzi!

Das „Große Geld“ hat unsere Große Bergstraße als Goldgrube entdeckt. Die Investoren wittern hohe Renditen. Baustellen sind jetzt schon überall im Viertel zu sehen. Was sind die weiteren Folgen dieser Neubauten – für unsere Mieten zum Beispiel? Und wir werden nicht gefragt, während das Gesicht unserer Straßen und Plätze so radikal verändert wird!
Ein brandaktuelles Beispiel: Die Firma Bruhn Immobilien plant, am Goetheplatz ein Gebäude abzureißen, in dem bis jetzt die Santander-Bank und die Preis-Oase sind. An dessen Stelle soll ein sechseinhalbstöckiges Geschäfts-und Wohnhaus gebaut werden. Dabei will sich die Firma aber nicht an ihre eigenen Grundstücksgrenzen halten, sondern will 7 Meter weiter in den öffentlichen Raum der Fußgängerzone hinein bauen und 18 Meter weiter in den öffentlichen Raum des Goetheplatzes.

Wenn die Firma Bruhn mit dieser Planung durchkommt, was werden die Folgen sein?

Der Goetheplatz wird zu einer „Goethe-Kreuzung“ verkleinert
Der Wochenmarkt wird verdrängt
Der Windkanal Große Bergstraße wird noch stürmischer
Noch weniger Sonnenlicht fällt in die Straße und auf den Platz.

Weiteres und Genaueres zu den Ungeheuerlichkeiten des Vorhabens könnt ihr einem Flugblatt der Initiative Anna Elbe und deren Website: http://www.annaelbe.net/ entnehmen! Dort könnt ihr auch eine E-Mail an die BSU und an die beteiligten Politiker unterschreiben!!!

Was ist bisher geschehen?
Der Sanierungsbeirat hat (leider erfolglos) seine einstimmige Ablehnung des Vorhabens dem Bauausschuss des Bezirks vorgetragen. Bei einer Informationsveranstaltung zu dem Vorhaben am 25.01.2012 im Altonaer Rathaus haben weit mehr als 100 Mitbürger_innen schon lautstark ihren Unmut über die Pläne zum Ausdruck gebracht. Inzwischen haben auch 120 Menschen an den Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter geschrieben und gebeten, dem Vorhaben seine Unterschrift zu verweigern. Der hat immer noch Bedenken wegen der Gestaltung und weil öffentlicher Grund für das Vorhaben an die Firma Bruhn verkauft werden müsste. Die Initiative „Lebendiges Altona“ hat eine Petition bei der Bürgerschaft eingereicht.
Bei der letzten Sitzung der Bezirksversammlung am 26.04.2012 im Rathaus haben aber die „Regierungsparteien“ SPD und GAL versucht, in einem beispiellosen Akt zynischer Macht-demonstration vollendete Tatsachen zu schaffen. In der erklärten Absicht, damit die oberste Baubehörde, die BSU unter Druck zu setzen! Dieser nun gefasste Beschluss hat aber nur empfehlenden Charakter. Die Entscheidung liegt weiterhin allein bei der BSU! Es ist also noch nicht zu spät, um dieses Vorhaben zu verhindern!

Nach der Zumutung des Vorhabens IKEA soll nun auch noch die Chance vertan werden, wenigstens der Fußgängerzone und dem Goetheplatz wieder die Bedeutung zu verleihen, die sie einmal hatten: nicht nur als Platz für den Wochenmarkt und andere besondere Veranstaltungen, sondern auch als Ort, an dem sich die Bewohner dieses Stadtteils alltäglich treffen, sich informieren und miteinander kommunizieren können.

Machen wir gemeinsam allen Beteiligten klar: Treibt es nicht auf die Spitze! Hände weg vom Goetheplatz und von der Fußgängerzone!
Helft alle! Tüm Yardım! Помозите све! Pomoći svima! Ajuda todos! Βοήθεια όλα! Pomóc wszystkim!

Anwohner_innen Initiative ALTOPIA * Website:www.altopia.blogsport.de * E-Mail: altopia@klubraum.org

Abendblatt Artikel von Axel Tiedemann vom 27.04.2012

Goetheplatz-Bebauung: Bezirk macht Druck
Abendblatt – Artikel 27.04.2012 von Axel Tiedemann

Altonaer Politiker fordern Oberbaudirektor Walter auf, den Weg für Wohn- und Geschäftshaus gleich neben der Ikea-Baustelle frei zu machen

26. April 2012: Sitzung der Bezirksversammlung

Machen wir heute Abend allen Beteiligten klar: Treibt es nicht auf die Spitze! Hände weg vom Goetheplatz und von der Fußgängerzone!

Das „Große Geld“ hat unsere Große Bergstraße als Goldgrube entdeckt. Die Investoren wittern hohe Renditen. Baustellen sind jetzt schon überall im Viertel zu sehen. Was sind die weiteren Folgen dieser Neubauten – für unsere Mieten zum Beispiel? Und wir werden nicht gefragt, während das Gesicht unserer Straßen und Plätze so radikal verändert wird!

Ein brandaktuelles Beispiel: Die Firma Bruhn Immobilien plant, am Goetheplatz ein Gebäude abzureißen, in dem bis jetzt die Santander-Bank und die Preis-Oase sind. An dessen Stelle soll ein sechsstöckiges Geschäfts-und Wohnhaus gebaut werden. Dabei will sich die Firma aber nicht an ihre eigenen Grundstücksgrenzen halten, sondern will 7 Meter weiter in den öffentlichen Raum der Fußgängerzone hinein bauen und 18 Meter weiter in den öffentlichen Raum des Goetheplatzes.
Der Sanierungsbeirat hat seine einstimmige Ablehnung des Vorhabens dem Bauausschuss des Bezirks vorgetragen. Dennoch hat dieser im Grundsatz der Planung schon zugestimmt.

Wenn die Firma Bruhn mit dieser Planung durchkommt, was werden die Folgen sein?

Der Goetheplatz wird zu einer „Goethe-Kreuzung“ verkleinert
Der Wochenmarkt wird verdrängt
Der Windkanal Große Bergstraße wird noch stürmischer
Noch weniger Sonnenlicht fällt in die Straße und auf den Platz.

Weiteres und Genaueres zu den Ungeheuerlichkeiten des Vorhabens könnt ihr einem Flugblatt der Initiative Annaelbe und deren Website entnehmen!

Bei einer Informationsveranstaltung zu dem Vorhaben am 25.01.2012 im Altonaer Rathaus haben weit mehr als 100 Mitbürger_innen schon lautstark ihren Unmut über die Pläne zum Ausdruck gebracht. Inzwischen haben auch 120 Menschen an den Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter geschrieben und gebeten, dem Vorhaben seine Unterschrift zu verweigern.

Bei der heutigen Sitzung der Bezirksversammlung Altona
am Donnerstag
den 26. April um 17:30 Uhr
(½ Stde. früherals sonst!)
im Rathaus Altona (Kollegiensaal)

wollen nun die „Regierungsparteien“ SPD und GAL mit einem beispiellosen Akt zynischer Machtdemonstration vollendete Tatsachen schaffen. Und das, obwohl selbst die oberste Baubehörde (BSU) dagegen Bedenken hat, dass öffentlicher Grund für das Vorhaben an die Firma Bruhn verkauft werden soll. Nach der Zumutung von IKEA soll nun auch noch die Chance vertan werden, wenigstens der Fußgängerzone und dem Goetheplatz wieder die Bedeutung zu verleihen, die sie einmal hatten: nicht nur als Platz für den Wochenmarkt und andere besondere Veranstaltungen, sondern auch als Ort, an dem sich die Bewohner dieses Stadtteils alltäglich treffen, sich informieren und miteinander kommunizieren können.

Kommt alle! Tüm gel! Долазе све! Dođite svi! Venham todos! Ελάτε όλοι! Zapraszuamy wszystkich!

…. statt eines langen Berichts über die Veranstaltung der BSU zum Bahngelände am 19.04.2012

Prof. Jörn Walter und sein Plakat am 19.04.2012

…. statt eines langen Berichts über die Veranstaltung der BSU zum Bahngelände am 19.04.2012 hier eine Fotomontage zum Thema: Vorne vor dem Publikum steht der OD Prof. Walter und äußert (in seiner unnachahmlichen Weise) unsere Sorgen beschwichtigen sollende Worte zum sog.“Masterplan“. Die Zuhörer können gleichzeitig auf einem auf ihn bezogenen Plakat lesen, was z.B. der technokratische „Drittelmix“ tatsächlich bedeutet. Der/die Verfasser_innen dieses Motivs der genialen Plakataktion haben nämlich weiter gedacht – und den Skandal satirisch aufs Korn genommen. Dass eine andere (gerechtere) Verteilung keine soziale Träumerei darstellen würde, zeigt das Beispiel München, dort gibt es eine soziale Bodennutzungsordnung (SoBoN) für die Verteilung der Wertsteigerung des Bodens durch Bebauung – in Kurzformel gefasst: „2/3 sozial und 1/3 Rendite“. Das hätten wir gern auch in Hamburg!

Weitere Motive der Plakat-Aktion zu „Neue Mitte Altona“ findet ihr unter diesem Titel in dem entsprechenden Blog-Eintrag ….

Eine Absperrzone mitten in Altona

Elbe Wochenblatt Artikel von Michael Borkowski aus Altona.
Hamburg: Harkortstraße | Es war schon ein merkwürdiges Gefühl als ich vor dem Sicherheitszaun des alten lehrstehenden Bahnhofsgelände Harkortstraße stand und sah, das nun auch Nato-Draht mit Rasiermesserähnlichen Schneiden, das unerlaubte Eindringen unbefugter Personen verhindern soll. Zum Artikel hier klicken: Wochenblatt Artikel