Archiv für Oktober 2012

Demonstration an diesem Samstag 10.11.1012
Mietenwahnsinn stoppen!
Um 13 Uhr Hachmannplatz (Hauptbahnhof)

KOMMT ALLE!

Schlaflos in Hamburg

Aktionstag gegen Wohnungsnot, Verdrängung und steigende Mieten
500 Menschen bei Aktionen gegen Mietenwahnsinn
Zu dem Aktionstag ein Bericht von AVANTI

Am 27.10. ist der große Aktionstag „Suchst du noch oder Wohnst du Schon?“ geplant, wo wir uns mit euch gemeinsam in Form von Stadtteilrundgängen auf die Suche begeben wollen, ob wir nicht die Wohnungsproblematik einfach selber lösen können. Zudem sind auch noch weitere Aktionen in mehreren Stadtteilen in Planung!

Sa. den 27. Oktober in der Breite Straße!
Ab 17:00 Uhr: Mahnwache vor den Häusern Breite Straße 114-116Punkt 19:00 Uhr: Protest-Lichter-Umzingelung…
… das kleinste Licht durchbricht die Dunkelheit!
Mahnwache und Protest-Lichter-Umzingelung sind Teil des Aktionstages gegen Wohnungsnot, steigende Mieten und Verdrängung, zu dem ein breites Bündnis aufruft

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Am 10.11. wird es schließlich zusammen mit Stadtteilinitiativen (Recht auf Stadt) und Sozialverbänden eine Großdemonstration gegen den Mietenwahnsinn geben.
Die Demo wird um 13 Uhr auf dem Hachmannplatz (beim Hauptbahnhof) starten und in der Hafenstraße auf Sankt Pauli enden. Dort wollen wir dann im Anschluß gemeinsam mit Workshops, Musik, Essen und Trinken „31 Jahre Hafenstraße – 25 Jahe Barrikadentage“ feiern!
Mehr Infos: HIER
oder:
www.facebook.com/schlaflosinhamburg

Raven gegen Wohnungsnot ….

Dies war die Veranstaltung:

17. Oktober 2012 – 18:00
Berliner Tor 5, U-Lohmühlenstraße

Der AStA der HAW ruft zum Raven gegen Wohnungsnot!“ auf: „Am 17.10. wollen wir mit euch gemeinsam auf die Straße gehen und laut sein gegen die steigenden Mieten und die Wohnungsnot in der Hansestadt. In Form einer Nachttanzdemo werden wir, startend an der HAW (Berliner Tor 5, U-Lohmühlenstraße), den Mietenwahnsin einfach wegtanzen!

Raven gegen Wohnungsnot war ein großartiger Erfolg. Gezählt waren nach Mitteilung der Veranstalter 1.700 Teilnehmer_innen gekommen, geschätzt waren es mindestens 2.000, die den beiden Wagen folgten.
Im Valentinskamp gab es auf dem Dach eines der Häuser des Gängeviertels ein schönes Feuerwerk als Aktion von Freunden, die damit wohl erreichen wollten, dass den für die Wohnungsnot Verantwortlichen „ein Licht aufgehen“ möge.

Eine berechtigte Frage ….

work shop

Das ist der zweite Themenworkshop in einer neuen Reihe, zu dem mit der oben angegebenen Frage eingeladen wird. Nach dem Beschluss des Masterplans in der Bürgerschaft wird nun versucht, mit Themenworkshops ein neues größeres Publikum zu erreichen, denn mit den Bürger_innen, die den Planungsmarathon (2 1/2 Jahre) bisher begleitet haben, hat die Stadt ja wenig Freude gehabt: z.B. wurde bei einem Bürgerforum ein Planungsmoratorium mit überwältigender Mehrheit beschlossen. Allerdings ohne Folgen! Der Bürgerschaft wurde letztlich bei einem Auftritt beim Stadtentwicklungsausschuss mitgeteilt, dass das von den Bürger_innen gewählte Koordinierungsgremium dem Masterplan nicht zustimmen kann.

Der erste Workshop der neuen Reihe zum Thema Mobilitätskonzept (Stichwort „autoarmes Wohnen“) war aus der Sicht der Planer ein Fiasko: von nur ca. 60 Teilnehmern waren höchstens 10 Unabhängige (also nicht als Akteure ohnehin an der Planung Beteiligte) gekommen! Obwohl reichlich Werbung dafür gemacht worden war. Dennoch war sich Frau Senatorin Jutta Blankau (BSU) nicht zu schade, sich in ihrer Rede zum Masterplan in der Bürgerschaft auf diesen Workshop zu beziehen und von einer Zustimmung der Bürger zu sprechen!

Inhaltlich: Den Teilnehmern sollte ein ein durchschnittlicher Stellplatzschlüssel von 0,6 schmackhaft gemacht werden, der sich wie folgt zusammen setzen soll: die Investoren erhalten 0,8 als Schlüssel, Baugenossenschaften werden sich mit 0,6 zufrieden geben (vermutet man) und bei den geförderten Wohnungen soll 0,4 als Schlüssel zugrunde gelegt werden.

Erklärung: mit dem Stellplatzschlüssel wird festgelegt, wieviel Parkplätze pro Wohneinheit auf dem Baugrundstück geschaffen werden müssen oder von wievielen man sich mit einer Stellplatzabgabe freikaufen muss.

Bei dem Workshop zum Thema Wohnen wird es vermutlich darum gehen, dass die Planer uns den sog. Drittelmix schmackhaft machen wollen als einen großartigen Lösungsvorschlag. Und zwar ungeachtet der Tatsache, dass dieses Konstrukt bei den „Planungsbürger_innen“ keinen Anklang gefunden hat, und einen der Punkte darstellt, weswegen das Koordinierungsgremium den Masterplan abgelehnt hat.

Natürlich kann man sich fragen, ob nicht Verwaltung und Politik eine hohe Zahl von Teilnehmern als Erfolg verbuchen würden. Dennoch würden wir uns für unser Vorhaben, den Planern auch bei diesem Workshop unmissverständlich klar zu machen, dass wir ihr Vorhaben aus guten Gründen (die hier nicht noch einmal aufgezählt werden sollen) abzulehnen, über eine breite Unterstützung freuen!

Wir steigen ein!

Altonas Neue Mitte, ein Stadtteil für alle?
beim Fest in der Harkortstrasse am 01.09.2012 mit „Öffnung“
des Geländes für die Öffentlichkeit
greift die Polizei ein (ab Minute 31:25 im Film)
Video